SFM Smyk B30 (Polen), blau-weiss
- Numéro d'article 53.03002
- Marque Autocult
- Echelle 1:43
- Groupe rabais sur les articles C
- Cycle de vie Prix spécial liquidation
-
Disponibilité
4 Stock
Was die Kleinwagen Isetta, Janus, Kabinenroller und Co in der Bundesrepublik Deutschland waren, hätte der Smyk in Polen sein können.
Konstruiert
in der Versuchsabteilung der Szczecinska Fabryka Motocykli-Junek in Stettin,
wurde der Wagen ab 1958 in fahrbaren Prototypen getestet.
Das Markante an dem
Wagen war die Einstiegstüre. Sie ging zwar Í wie bei den deutschen Kleinwagen Í
auch nach vorne auf, doch schwenkte sie nicht zur Seite, sondern klappte in
einem Winkel von 35ø nach vorne weg. Die Scharniere waren am vorderen
Fahrzeugboden angeschlagen. Diese Form der Öffnung war nicht nur ungewöhnlich,
sondern auch eng und damit praxisfremd. Um auf die hintere Sitzreihe zu
gelangen, musste außerdem noch der Beifahrersitz umständlich weggeklappt werden,
dies erwies sich ebenfalls als äußert unpraktisch.
Als Antrieb diente der aus
dem Motorrad von Junek entlehnte Motor mit seiner Höchstleistung von 15 PS. Der
Antrieb saß im Heck des knapp drei Meter langen Kleinwagens. Die
Höchstgeschwindigkeit wurde mit knapp 80 km/h angegeben. Diese Geschwindigkeit
war vor allem auch deshalb möglich, weil der Smyk mit 470 kg sehr wenig Gewicht
auf die Waage brachte. Zu verdanken war dieses geringe Gewicht dem Material, aus
dem die gesamte Karosserie hergestellt war, nämlich Kunststoff.
Doch dies alles half nichts, der ungewöhnliche Zustieg durch die sehr seltsame Gestaltung der Fronttüre dürfte letztendlich den Ausschlag dazu gegeben haben, dass der Smyk nicht in Serie gefertigt wurde und es bei den zwanzig aufgebauten Prototypen blieb.