- Artikelnummer 05.97250
- Marke / Brandname PIKO
- Massstab H0
- Artikelrabatt Gruppe A05-1
- Lebenszyklus RNH
- EAN-Code 4015615972501
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Das Vorbild:
Die Triebzüge RABDe 12/12
Nur spezielles Rollmaterial konnte die strengen Betriebsanforderungen erfüllen, zudem erforderte die kurze Distanz zwischen den Haltestellen ein hohes Beschleunigungs- und Bremsvermögen, darum entschied sich die SBB 1963 nach einem Konstruktionswettbewerb dreiteilige, elektrische Triebzüge mit zwölf angetriebenen Achsen zu beschaffen. Die Triebzüge waren vielfachgesteuert und teilweise wurden bis zu vier Einheiten von einem Lokführer bedient. Die Fahrzeuge wiesen wagenbauliche Teile wie bei den Einheitswagen I.
Die zwanzig Züge erhielten die Bezeichnung RABDe 12/12 1101 bis 1120. Zwischen März 1963 und April 1967 wurden, die von den Firmen, SWP. FFA, SAAS, BBC, GF und Bührle, gebauten Züge abgeliefert. Um die einzelnen Fahrzeuge zwischen den verschiedenen Herstellern transportieren zu können wurde der Triebwagen Be 4/6 1615 umgerüstet und mit zwei GF-Kupplungen versehen.
Die Dienstmasse lag bei 170 Tonnen. (Einzelfahrzeuge 57 / 56 / 57 Tonnen), und die Höchstgeschwindigkeit bei 125 km/h. Die dreiteiligen Triebzüge besassen 56 Sitzplätze in der ersten Klasse, 144 in der zweiten Klasse und 160 Stehplätze. Die Sitze und Innenausstattung entsprachen grösstenteils der EW I-Wagen. Zusätzlich war eine 10m2 grosse Gepäckladefläche im mittleren Wagen vorhanden. Bei den mittleren Einstiegsplattformen in den Endwagen stand eine Metallsäule, welche als Handgriff diente. Im Inneren dieser Säule befand sich das Kabel, welches die 15000 Volt der Fahrleitungsspannung von der Dachausrüstung zum Transformator unter dem Wagenboden verband.
Anfänglich waren die Züge in einem leuchtenden Weinrot, das Dach silbrig, später dunkelgrau, lackiert.
Anlässlich der R3 wurden ab 1982 im Innenraum die Glühlampen im Fahrgastraum durch Leuchtröhren ersetzt. Weitere Verbesserung war der Austausch der Polsterbezüge und der Abteilböden.
Umbau zu RABDe 510
Anlässlich der Anpassung an den RPV-Standard (Regionaler Personenverkehr) wurden die 18 verbleibenden Triebzüge zwischen 1996 und 2001 umgebaut. Wichtig war, dass während dem Umbau stets Züge mit bestehender und modifizierter Steuerung in Vielfachtraktion fahren konnten. Nebst technischen Änderungen und Neuerungen, wie die komplette Neuverkabelung, die Lärmverminderung in den Fahrgastabteilen, die Verbesserung der Führerräume, elektrische Scheibenwischer, Halogen-Frontlampen etc. wurden die Fahrgasträume als reine Nichtraucherabteile und die Innenausstattung der 2. Klasse nach Standard der NPZ und die 1. Klasse nach den DPZ-Wagen angepasst. Dazu wurden die bestehenden Falttüren durch gelbe Aussenschwingtüren ersetzt und die beiden Einstiege in der Mitte der Endwagen zu einem breiten Einstieg zusammengefasst. Beim Mittelwagen wurde der mittlere Einstieg gänzlich entfernt und die Gepäcktüre automatisiert. Die Toilette entfernt und durch einen Behindertenabteil ersetzt.
Alle Züge erhielten das neue NPZ-Farbschema und wurden in RABDe 510 000-017 umbezeichnet.
Das Modell
Das aus drei Wagen bestehende Modell wird durch stromführende Kurzkupplungen verbunden. Die Antriebstechnik wurden im Mittelwagen zusammengefasst. Dort befindet sich auch der kräftige Motor, welcher seine Kraft über Kardanwellen auf alle vier Achsen entfaltet, zwei Schwungmassen kultivieren die Laufeigenschaften. Für zusätzliche Reibung sorgen zwei diagonal auf den mittleren Achsen angeordnete Haftreifen. Ebenfalls im Mittelwagen befindet sich die Hauptplatine mit PluX22-Schnittstelle. Bei den digitalen Modellen sind diese mit einem PIKO XP5.1 Decoder ausgestattet. Standartmässig sind alle drei Wagen mit einer Innenbeleuchtung versehen. Nebst der Führerpult- und Führerstandsbeleuchtung ist der modernisierte Triebzug mit blinkenden Zwangstürschliessungslampen oberhalb der Einstiegstüren ausgestattet. Dank der kurzgekuppelten Stirnkupplung können mehrere Züge zusammengekoppelt werden.
Highlights:
- PIKO Sound XP 5.1
- Stromführende Kupplungen
- Innenbeleuchtung
- PluX22-Schnittstelle
- Stirnkupplungen für Mehrfachtraktion
- Zwangstürschliessungslampen über den Einstiegstüren
- Komplette Neukonstruktion
- Filigrane Drehgestelle, Stromabnehmer und Scheibenwischer
- Mehrfarbige Inneneinrichtung
- Antrieb im Mittelwagen
- Starker 5-poliger Motor mit zwei Schwungmassen
- Vier angetriebene Achsen mit zwei Haftreifen
- Stromführende Kurzkupplung zwischen den einzelnen Wagen
- Pufferkondensator
- Innenbeleuchtung, Führerstand- und Führerpultbeleuchtung
- Separat schaltbare Gepäckraumbeleuchtung
- Unterschiedliche Frontschürzen
- Möglichkeit Züge in Vielfachtraktion fahren zu lassen dank stromführender Kurzkupplung und neuem NEM-Schacht
- Imitation der GF-Kupplung (Nicht entkuppelbar) sowie kuppelbare Standartkupplung liegen bei
- Die umgebauten Züge (510) besitzen eine blinkende Zwangstürschliessung
- RABDe 510 mit Fernlicht